Montag, 2. September 2013

Ein paar Eindrücke

Hier kommen ein paar Bilder: 
Die Küche


Das Esszimmer

Das Wohnzimmer

Auch nochmal das Wohnzimmer

Die Aussicht von dem Esszimmer auf das Grundstück

Der Hund Willy

Aussicht auf die Straße

Die Hündin Maggie

Das Grundstück/Die Weiden

Der Gemüsegarten 
Die Scheune

Die Ponys Dixi (links) und Jackson (rechts)

Die Hühner

Die Pferde Astra (links) und Jasper (rechts)

Die Schafe

Mein Zimmer

My first days in Canada

Hoho from Canada!

I'm now here in Cobble Hill in my own room. My host family is very nice and friendly. They have a big farm with horses, sheep, chicken, cats, a steer, and two dogs. I've already visited with my host parents some friends with a swimming pool. It was really funny!
Today it's the Labour Day, that's why my school starts tomorrow. I'm very excited about the school and the teachers. But I think I can manage this somehow. 
Greetings from Canada, Anna

Die ersten Unterschiede

Hallo wieder einmal! 

Also ich bin sehr gut angekommen und hab mich schon relativ gut eingelebt.
Gestern am Sonntag waren wir sogar schon bei Freunden von Rhonda und Alex, meinen Gasteltern. Die Freunde hatten einen Swimmingpool und es war sogar so schönes Wetter, dass man noch reinspringen konnte.
Was mir so bisher für Unterschiede zwischen den Deutschen und den Kanadiern aufgefallen sind:
1. Es gibt warmes Müsli in Kanada. Das ist so Müsli, das man mit Wasser aufgießt und in die Mikrowelle stellt. Ich habe es aber noch nicht probiert.
2. Sie kenne Haferflocken nur zum Kochen. Wenn man sagt, dass man in Deutschland manchmal "rolled oats" (Haferflocken) morgens mit Kakaopulver und Milch isst, wird man nur komisch angeschaut. Aber auch okay.
3. Also zumindest bei meiner Familie läuft einfach dauernd Musik, ganz anders als zuhause. (Das ist jetzt zwar nicht ausgerechnet sehr kanadisch, aber es ist zumindest anders als bei mir zuhause. )
4. Das Essen ist definitiv in Deutschland besser. Aber es ist nicht schlecht in Kanada. 
5. In Kanada kann man nicht einfach Spätzle oder eine Brezel kaufen gehen.
6. Die Geschäfte haben auch sonntags und oft feiertags auf. 
7. Die Kanadier sprechen Englisch.
8. Sie haben Reifen die Made in Germany sind, oder auch Besen, genannt Schmutz Haken (die Firma kenne ich nicht), die ebenfalls Made in Germany sind.
9. Eigentlich jede Familie hat mindestens einen Hund.
Jaa, das ist mir mal so aufgefallen an Unterschieden. Ich finde das aber keineswegs schlecht, da man so auch neue Sachen kennenlernt.
Heute am Feiertag werde ich mich schon mental auf die Schule vorbereiten und noch das ein oder andere tun. 
Viele, liebe Grüße, Anna

Sonntag, 1. September 2013

Die Hinreise

Ich sitz jetzt gerade mit zwei anderen in Vancouver am Flughafen und warte auf meinen Flieger nach Nanaimo, der 45 Minuten Verspätung hat. 
Die Hinreise war im großen und ganzen bisher eher unproblematisch. Das lag vielleicht auch daran, dass der Zuständige der Organisation und noch sechs andere, nette Austauschschüler (Johannes, Larius, Lorenz und noch die netten Mädels Paulina und Tabea) mit mir geflogen sind. Morgens habe ich mich noch von meiner Mutter, meiner Schwester und meinem Opa verabschiedet, die mich zum Flughafen begleitet haben. Und dann war ich auch schon im Flieger nach Toronto. 8 Stunden lang. Mit eigenem Fernseher im Vordersitz konnte man es sich einigermaßen gemütlich machen, wenn es auch sehr eng war. Als wir in Toronto ausgestiegen sind, bin ich erst einmal durch die falsche Tür gelaufen und hab den "Immigration Center" sozusagen übersprungen. Ich durfte dann aber ganz VIP-mäßig nocheinmal dort hinein und hab mein Visum doch noch bekommen. Anschließend haben wir unsere Koffer gesucht und gefunden und sind zum Zoll gegangen. Das verlief auch alles reibungslos.
Und dann ging es wieder in eine Konservenbüchse. Und zwar nach Vancouver. Und jetzt sitze ich hier, wieder wach, nachdem ich die Müdigkeit überwunden habe und schreibe für euch einen neuen Post.

Ihr hört noch mehr von mir, wenn ich endlich bei meiner Gastfamilie bin. Ich freu mich schon auf mein Bett, gute Nacht bzw. guten Morgen euch, Anna

Freitag, 30. August 2013

Koffer ist zu!

Um euch alle auf den neuesten Stand zu bringen: Der Koffer ist jetzt zu!
Nach langem Packen haben meine Mama, meine Schwester und ich den Koffer nun endlich zu bekommen. Und er wiegt auch nur 21,5 kg, obwohl ich ja 23 kg mitnehmen darf. 
Alle fragen mich auch schon, ob ich denn schon aufgeregt wäre. Irgendwie ja noch nicht, aber irgendwie auch schon. Diese Gefühl zu beschreiben ist ganz komisch, denn zur einen Seite freut man sich auf das Neue, was einen erwartet, zur anderen Seite aber muss man sich auch von Altem verabschieden, von Freunden und der Familie. Ich denke, so richtig realisiere ich es dann auf dem Weg zum Flughafen und später dann im Flieger. Ich habe mich aber mit Erinnerungsstücken gut ausgestattet, daher wird es kein riesiges Problem werden. Und dort habe ich bestimmt genug Ablenkung wie Tiere, Familie, Freunde oder Sport, um das ganze Heimweh zu vertreiben. 
Und man kann sich ja auch schon auf Februar freuen! 

Bald kommen die Bericht dann aus Kanada,
Anna

Donnerstag, 8. August 2013

Meine Gastfamilie

Hallo nochmal! 

Ich hab nicht ganz regelmäßig etwas geschrieben, weil ich soooo viel zu tun hatte. Organisieren, mit der Gastfamilie schreiben und so weiter.
Ja, nachdem ich vor 2 Wochen die E-mail-Adresse und weiter Informationen über meine Gastfamilie bekommen habe, schrieb ich meine erste E-mail an sie. 
Und schon gleich 2 Tage später erhielt ich eine kanadische Antwort von meiner Gastmutter. Jetzt weiß ich also, dass ich auf einer Farm leben werde. Mit Schafen, Hühnern, einem jungen Ochsen, vier Pferden, zwei Hunden und zwei Katzen. Grundbesitz 1 Hektar. Das hört sich so cool an! Und meine Gastmutter scheint auch total nett. Ich habe dort dann eine 17jährige Gastschwester, einen 19- und einen 22-jährigen Gastbruder, die aber beide schon außer Haus sind und studieren. Meine Gastmutter arbeitet zuhause im Garten und in einem Laden für Garten- und Farmartikel. Der Gastvater ist Sozialarbeiter beim Ministerium für Kinder und Familie. 
Es wird dort alles so anders als zuhause werden, ich werde dort die jüngste sein und ganz viele Tiere werden um mich herum sein, aber ich freu mich schon auf das halbe Jahr voller neuer Erfahrungen. :D 

Meine Organisation

Damit auch die, die auch schon mit dem Gedanken gespielt haben, ein halbes oder auch ein ganzes Jahr ins Ausland zu gehen, ein wenig Informationen aus diesem Blog herausfiltern können, werde ich hier einfach mal über meine Organisation berichten.
Um einen Highschool-Aufenthalt überhaupt machen zu können, muss man erst eine Gastfamilie finden, von der Schule im Gastland akzeptiert werden, und, und, und. Damit man das aber nicht alleine machen muss, gibt es viele Organisationen, die sich um, wie der Name schon sagt, organisatorische Sachen kümmern. Wenn man in einer Internetsuchmaschine Highschool Aufenthalt oder Ausland Schule eingibt, dann kommen erstmal unendliche Links von den verschiedensten Organisationen. Auch hilfreich kann die Übersicht von Stiftung Warentest sein, sie enthält so gut wie alle Organisationen und hat diese sehr übersichtlich zusammengefasst. Wenn man dann eine (oder mehrere) Organisation(en) ins Auge gefasst hat, sollte man unbedingt noch nach diversen Erfahrungen googeln, die schon andere gemacht mit diesen Organisationen gemacht haben. Dadurch verkleinert sich die Auswahl hoffentlich nocheinmal.
Der nächste Schritt besteht dann darin, sich bei der Organisation zu bewerben. Da muss man vor allem die Ablauftermine beachten, bei manchen muss man sich schon ein halbes Jahr vor dem Aufenthalt oder sogar noch früher bewerben. Und wenn dann die Organisation dich nach deinen Bewerbungsunterlagen her aufnimmt, kommt erst einmal ein Bewerbungsgespräch. Es wird diverses abgeklärt, wie z.B. deine Gastfamilie sein sollte, ob ein Urlaub noch am Ende geplant ist und, und, und. Es gibt auch noch oft einen kleinen Teil auf Englisch, wo du dich selbst einschätzen musst, also deine Stärken und Schwächen ganz allgemein. Darüber sollte man sich davor schon Gedanken machen, ob man jetzt z.B. verantwortungsbewusst ist, oder nicht. :D Und dann kommt das alles so langsam ins Rollen.

Als kleines Fazit mit ein paar Empfehlungen: 

Am besten sucht man sich eine eher kleinere Organisation (und im Internet vorher nochmal nach Erfahrungen googeln) aus, da dort, meiner Meinung nach, alles viel persönlicher abläuft. Man sollte sich auch von dem Englischteil nicht zu viel stressen lassen und einfach nachfragen, wenn man etwas nicht versteht. Und dann sollte man auf jeden Fall immer nachfragen, wenn auch nur die kleinste Unsicherheit besteht, denn dazu sind die Organisationen ja da. Mit TREFF bin ich äußerst zufrieden, denn dort waren bisher alle freundlich und offen und ich fühle mich bestens betreut. 

Schön, wenn ihr es gelesen habt, und ich hoffe, es hat euch potenziellen Auslandsschülern geholfen. Und ganz stolz bin ich auf die, die es trotzdem bis zum Ende gelesen haben, obwohl sie keinen Auslandsaufenthalt planen. :D